Reise nach Nordengland und Wales 01. – 10. Mai 2025

zusammen mit dem Busunternehmen Ragoß-Reisen aus 34613 Schwalmstadt/Trutzhain (06691 3418 oder per Mail info@ragoss-reisen.de) plant unser Verein eine Busreise nach England und Wales vom 01. – 10.05.25.

Über Amsterdam geht es per Nordseefähre nach Newcastle upon Tyne, dann über York nach Derbyshire, wo wir in einem Hotel in der Umgebung von Matlock übernachten werden. Hier ist eine Rundfahrt durch den Nationalpark „Peak District“ und eine Besichtigung von Chatsworth House geplant. Dann geht es weiter nach Wales, mit Besichtigungen der Insel Anglesey, des Snowdonia Nationalparks, einer Fahrt entlang der Westküste nach Süden bis Swansea und schließlich, mit einem Abstecher nach Stonehenge, zurück nach Hause über Canterbury, Dover und Dünkirchen.

Zur Zeit sind noch Plätze frei, der Preis beträgt 1.568 € pro Person im Doppelzimmer, Einzelzimmer-Zuschlag 296 € incl. Fähre. Ragoß-Reisen würde gerne alle Buchungen bis zum 01.03.25 abgeschlossen haben

WEIHNACHTSFEIER am 14.12.24

LAUTERBACH/VOGELSBERGKREIS (ol). Am dritten Adventswochenende versammelten sich die Mitglieder des Freundschaftskreises Derbyshire Dales/Vogelsbergkreis zur Vorstandssitzung und anschließenden Weihnachtsfeier im Lauterbacher Posthotel Johannesberg. Neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr mit besonderen Highlights wie einer Reise nach Dänemark, wurde die geplante Reise im Mai 2025 nach Derbyshire Dales und Wales vorgestellt.

Gabi Diemer, die erste Vorsitzende des Freundschaftskreises Derbyshire Dales/Vogelsbergkreis, hatte am dritten Adventswochenende zur Vorstandssitzung und anschließender Mitgliederversammlung gebeten und die über den Vogelsberg verteilten zahlreichen Mitglieder folgten gerne ihrem Ruf, so hieß es in einer Pressemitteilung des Freundschaftskreises Derbyshire Dales/Vogelsbergkreis. Man traf sich, wie schon sehr häufig, im Lauterbacher Posthotel Johannesberg in dem festlich geschmückten großen Saal. Gabi Diemer ließ das Jahr Revue passieren und hob noch einmal das sommerliche Treffen in Alsfeld und besonders die gemeinsame Fahrt mit dem Alsfelder Städtepartnerschaftsverein in deren dänische Partnerstadt Nakskov auf der Insel Lolland hervor. Liebevoll erstellte Fotobücher machten die Runde. Während man den leckeren Speisen zusprach, kam so manches „weißt du noch“ auf, als über den Beamer projizierte alte Fotos von früheren Reisen Erinnerungen weckten.

Den willkommenen Nachtisch bildeten die selbstgemachten Köstlichkeiten der vereinseigenen Bäckerinnen. Zwischenzeitlich stellte Diemer die für Mai 2025 geplante Busreise nach Derbyshire Dales, den Partnerschaftskreis des Vogelsbergkreises, und Wales vor, für die sich bereits zahlreiche Vereinsmitglieder angemeldet haben, wie es heißt. Anhand einer großen Karte mit der eingezeichneten Reiseroute erläuterte sie die verschiedenen Stationen und warb so bei noch Unentschlossenen für die Fahrt. Begleitet von herzlichen Weihnachtsgrüßen und guten Wünschen für das anstehende neue Jahr, trat man den Heimweg an. Infos zur Wales-Reise bekommt man per E-Mail an g-diemer@t-online.de.

REISE NACH NAKSKOV 14. – 19.07.24

zusammen mit dem Städtepartnerschaftsverein Alsfeld reisten einige Mitglieder unseres Freundschaftskreises nach Nakskov auf der dänischen Insel Lolland. Einen ausführlichen Bericht zu dieser Reise findet ihr auf der Webseite des Städtepartnerschaftsvereins https://staedtepartnerschaft-alsfeld.de/fahrt-nakskov-2024/

MASURENREISE 14. – 21.10.23 Reisebericht von Horst Eichenauer

Die Abfahrt für die Lauterbacher und Vogelsberger erfolgte, wie geplant, vom Lauterbacher Busbahnhof, gegen halb fünf am frühen Samstagmorgen, noch bei völliger Dunkelheit zwar und mit noch teilweise müden Augen, aber schon bei guter Stimmung. Es ging dann weiter nach Alsfeld und zum Ragoß-Betriebshof nach Trutzhain, um weitere Reisegäste aufzunehmen; hier gab es gleich einen Fahrerwechsel auf unsere Chauffeurin Ingrid Kahle, die uns für die Dauer der ganzen Fahrt super gefahren hat, und unser Reiseleiter, Alexander Österreich, stieg ebenfalls zu. Von Trutzhain ging es dann bei bald einsetzendem, teilweise kräftigem Regen weiter Richtung A7 und nahe Braunschweig, der Regen hatte mittlerweile leichter Bewölkung und Sonnenschein Platz gemacht, auf die A2 Richtung Berlin. Hier, kurz hinter Braunschweig machten wir unsere erste Rast mit einem ausgiebigen Frühstücksbuffet, serviert von Fr. Kahle und Hrn. Österreich. Letzterer hatte uns schon während der Fahrt mit vielen interessanten Informationen längs der Fahrstrecke versorgt und uns auf entsprechende Sehenswürdigkeiten aufmerksam gemacht. Auf dem Weg nach Berlin passierten wir u. a. Magdeburg mit seinem weithin sichtbaren Dom. Schließlich waren wir mit dem Zustieg der beiden letzten Gäste am Berliner Hauptbahnhof komplett. Wir machten noch eine Stadtrundfahrt quer durch Berlin, vorbei an all den bekannten Sehenswürdigkeiten, bis uns anschließend der Weg weiter durch Brandenburg Richtung Polen führte. Erste Station in Polen war Stettin. Hier erhielten wir von unserer zugestiegenen Gästeführerin, Malgorzata Z., sehr viele Eindrücke und Einblicke in die Stadt und das Leben in Polen. Dem bekannten Sachverhalt, dass die große Mehrheit der polnischen Bevölkerung der römisch-katholischen Kirche angehört, fügte sie aber hinzu, dass in der heutigen Zeit in größeren Städten wie Stettin die Bezeichnung „streng katholisch“ nicht mehr ganz zutreffend sei. Sie meinte, dass die eine Hälfte eher leicht, die andere schwer katholisch sei, gefolgt von einem fröhlichen Lachen und Schmunzeln der Reisegäste

Nachdem uns Malgorzata verlassen hatte, ging es von Stettin aus weiter Richtung Ostsee. In Kolberg, unserem ersten Übernachtungsort, war es schon dunkel, als wir ankamen. Hier waren wirklich besondere Fahrkünste unserer Fahrerin Ingrid nötig, um die drei nicht immer leicht zu findenden Hotels durch die mit parkenden Autos eng gewordenen Straßen und Gassen anzufahren. Schließlich landete die England-Freunde-Gruppe in einem komfortablen Hotel, im New Skanpol. Hier wurden wir gegen 20:30 Uhr, zwar verspätet, aber mit einem Super-Abendessen-Buffet für all unsere Reisestrapazen entschädigt und ließen den langen Tag gemütlich ausklingen. Nach erholsamer Nacht und ausgiebigem Frühstück traten wir unsere Weiterreise über Gdingen und Köslin zur Deutschritter-Ordensburg nach Marienburg an, verbunden mit einer hoch interessanten Führung durch den riesigen Burgkomplex, den größten übrigens von Europa. Hier stellte sich heraus, wie klein mal wieder die Welt ist. Unsere Führerin (Sie sagte: „Nennen Sie mich ‚Izabella aus Marienburg‘.“) antwortete uns auf die Frage, warum sie so gut Deutsch spreche, dass sie u. a. immer wieder mal bei einer Tante in Deutschland gewesen sei, in einem kleinen Ort, den wir wohl sowieso nicht kennen würden, in der Nähe von Fulda. Lauterbach etwa? Nein, in dessen Nähe, aber kleiner! Angersbach? Ja, genau. Es stellte sich heraus, dass ihre Tante eine angeheiratete Verwandte eines früheren Brauereidirektors der Lauterbacher Burgbräu war. Wie gesagt, wie klein ist die Welt! Anschließend hatten wir auf dem Busparkplatz in der Nähe der Marienburg unser verspätetes Mittagessen in Form von Siedewürstchen, serviert vom Team Reiseleiter-Fahrerin, und Sekt vom Ehepaar Zinn.

Schließlich dann die Rückfahrt nach Danzig und der Check-In in unser Hotel, das Mercure, was nicht viel Zeit in Anspruch nehmen durfte, denn schon bald ging’s einige 100 m ins Zentrum zum gemeinsamen und gemütlichen Abendessen in ein Danziger Altstadtlokal, wo wir ein Lachsmenü serviert bekamen. Hier konnten in entspannter und gemütlicher Atmosphäre die Erlebnisse und persönliche Erinnerungen ausgetauscht werden. Zudem verabschiedete sich Alex. Österreich, unser bisheriger Reiseleiter, und versicherte uns, wir seien in sehr guten Händen bei den nachfolgenden polnischen Reiseleiterinnen.

Am nächsten Morgen (Mo., 16.10.), nach einem gemütlichen, nicht gar so früh angesetzten Frühstück, übernahm Bozena (sprich: Boschena) Nowak die Reiseleitung und begleitete die zunächst per Bus angesetzte Führung vom Hotel aus durch Danzig, mit vielen interessanten Schilderungen und Einzelheiten zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Ereignissen, insbesondere zum Leben und Wirken von Lech Walesa und Anna Walentynowicz von der Gewerkschaft Solidarność. U. a. fuhren wir an den Hafenkanal mit gegenüberliegender Westerplatte, wo der 2. Weltkrieg mit dem ersten deutschen Beschuss polnischen Staatsgebietes begonnen hatte. Wieder am Hotel angekommen, unternahm sie mit uns eine Führung zu Fuß durch die Altstadt von Danzig mit akzentuierten Hinweisen auf Kirchen, Museen und Altstadtgebäude sowie Einkehrmöglichkeiten für ein späteres, individuelles Mittagessen. Stellvertretend seien hier genannt: die Marienkirche mit ihrer dreiteiligen astronomischen Uhr, deren oberer Teil mit den aufziehenden und wieder verschwindenden Aposteln wir „in Aktion“ sehen konnten, sowie das große Zeughaus.

Auf einer Brücke über die Tote Weichsel in der Nähe der neuen und alten Speicherhäuser verabschiedete sich Bozena schließlich unter großem Lob und Beifall von uns allen. Sie hatte sich in einer ihrer zahlreichen Erläuterungen zur Zusammensetzung der polnischen Bevölkerung als Kaschubin geoutet, einem Volk mit eigener Sprache und Tradition. – Den Rest des Tages hatten wir zur freien Verfügung. Viele suchten eines der empfohlenen Restaurants für ein stärkendes Mittagessen auf und besuchten danach Kirchen, Museen oder Einkaufsmöglichkeiten, auf die Bozena hingewiesen hatte.

Am Dienstagmorgen (17.10.) war’s nichts mehr mit Ausschlafen bzw. den Tag langsam angehen lassen. Um 8:15 Uhr schon war das Verladen der Koffer angesagt. Bozena war noch mal gekommen, um uns eine gute restliche Reise zu wünschen. Auch unsere nächste Reisebegleiterin für den neuen Reiseabschnitt, Olga Obuchowska, war schon da. Und ziemlich pünktlich, gegen 8:30 Uhr, brachen wir dann von Danzig auf nach Ermland-Masuren. Die Fahrt ging über die Autobahn durch zunächst flaches Weide- und Ackerland, soweit das Auge reichte, vorbei an der Großstadt Elbing, zu der uns unsere Reiseleiterin Olga mit reichlich Informationen versorgte. Überhaupt wurde diese Info-Versorgung von Olga ein Dauerzustand während des restlichen Verlaufs der Fahrt, nie langweilig, immer etwas zum Zuhören und Mitnehmen dabei. Im weiteren Verlauf ging es an Osterode vorbei. Dabei lernten wir, dass diese Stadt von den Deutschrittern, die aus der Nähe des gleichnamigen Ortes im Harz stammten und zum Schutz der Bevölkerung gerufen worden waren, gegründet worden war und die ihr den gleichen Namen gegeben hatten. Mittlerweile hatte sich die Landschaft beträchtlich verändert. Sie war nun übergegangen in sanfte Hügel mit riesigen Feldern, immer wieder durchsetzt mit kleineren und größeren Wäldern und Seen, mal waren es Rinnenseen mit etlichen 10 m Tiefe, mal etwas flachere Moränenseen, beide Arten geformt und entstanden aus dem mächtigen skandinavischen Eispanzer und Gletscher der letzten Eiszeit. Nachdem wir Allenstein, eine Großstadt mit bedeutender Industrie, wie z. B. die zu Michelin gehörende Reifenfabrik, passiert hatten, verließen wir bald die Autobahn und fuhren auf schmaleren, aber  prächtigen, mit großen Eichenbäumen gesäumten Alleen. Bald erreichten wir das kleine Dorf Heilige Linde mit seiner barocken, von Jesuiten erbauten Wallfahrtskirche, in der wir einem kleinen Orgel-konzert lauschen konnten, aber erst, nachdem wir in einem nahegelegenen Restaurant mit Maultaschen und anderen regionalen Spezialitäten für unser leibliches Wohl gesorgt hatten

Danach fuhren wir weiter zur Stadt Rastenburg, wobei wir während der Fahrt von unserer 1. Vorsitzenden, Gabi D., mit einem vorzüglichen Rosé-Wein verwöhnt wurden, den sie, Becher für Becher, durch den schwankend fahrenden Bus zu den jeweiligen Abnehmerinnen und Abnehmern balancierte und das, ohne etwas zu verschütten, bis der „Pälzer“, Gerhard H., der den Wein mitgebracht hatte, auf die Idee kam, die Flasche Wein und die Trinkbecher zu den jeweilig Kredenzten mitzunehmen. Clever, einfach clever. – Unser nächstes Ziel war das ehemalige Führerhauptquartier Wolfsschanze, wo wir von einem engagierten und gut vorbereiteten Beglei-ter, Jan Zduniak, der zur Geschichte der Wolfsschan-ze auch ein Begleitheft (auf Deutsch) verfasst hat, durch die Anlage geführt wurden. Eine bedrückende Erfahrung, die dunklen Ruinen der mächtigen Bunker, mit teilweise 6 – 9 m dicken Wänden und Decken, die gefühlt die Angst der Kriegstreiber vor dem eigenen Ende widerspie-gelten. Danach fuhr uns dann unsere versierte Busfahrerin zu unserem Hotel in Sensburg zurück, wo wir den Tag mit einem ordentlichen abendlichen Buffet ausklingen ließen.

Am nächsten Morgen (Mi., 18.10.) stand eine Fahrt durch die Johannisburger Heide auf dem Programm. Dieses Gebiet von Masuren besteht nicht etwa aus Calluna-Heidesträuchern wie die Lüneburger Heide, sondern ist ein ca. 1000 km2 großes Waldgebiet mit vorwiegend hohen Kiefern und Fichten. Auf der Fahrt lotste uns Olga durch das Dorf Galkowo, wo wir kurz einen Blick auf das alte Jagdschloss der Grafen von Lehndorff-Steinort werfen konnten. Heinrich von Lehndorff-Steinort war ein Widerstandskämpfer des Anschlags vom 20. Juli 1944 gewesen und im September ‘44 hingerichtet worden. Weitere Ziele auf der Fahrt durch die Johannisburger Heide war das langgestreckte Dorf Eckertsdorf mit einem Kloster der Philipponen (altgläubige Orthodoxe), die die Reformen, die der Moskauer Patriarch Nikon in der Mitte des 17. Jahrhunderts eingeführt hatte, abgelehnt und sich von der russischen Orthodoxie getrennt hatten, sowie der Besuch der restaurierten Kapelle mit zugehörigem Friedhof. Auf dem weiteren Weg fuhren wir durch Ukta und am Bauernhaus des Großvaters des bekannten deutschen Journalisten Klaus Bednarz vorbei, der hier längere Abschnitte seiner frühen Kindheit verbracht

hatte, und kamen schließlich nach Kruttinnen am Flüsschen Kruttinna. Die Kruttinna ist einer der beliebtesten Kajakwanderwege in Polen. Nach einem Mittagessen wurden wir zu Bootsstegen am Flüsschen geführt und auf vier Boote mit jeweils einem Stakenbootsführer verteilt, die die Boote mit einer langen Stange durch das glasklare Wasser schoben. Leider hatten wir nicht nur Wasser unter uns, sondern bekamen es auch in Form von leichtem Regen von oben ab, sodass die Bootsfahrt wohl etwas verkürzt ausfiel. All dies tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch, da wir mit Regenkleidung und Schirmen gut ausgerüstet waren und auf warmen, trockenen Kissen auf den Bootsbrettern saßen. – Der letzte Teil der Heidefahrt, das Wetter hatte sich mittlerweile wieder gebessert, führte uns nun noch in das Städtchen Nikolaiken (das „Masurische Venedig“) am Spirdingsee, dem größten masurischen See, wo wir mit Olga wieder einen höchst

informativen Stadtrundgang machten bis hin zur Uferpromenade, wo zahlreiche Segel- und Motoryachten vor Anker lagen. Man merkte, dass Olga hier zu Hause war, denn sie kannte Land und Leute. Schließlich war sie hier zur Schule gegangen. Danach ging’s auf die Rückfahrt durch die beeindruckende Landschaft der Johannisburger Heide zu unserem Hotel in Sensburg, wo uns ein stärkendes Abendessen erwartete.

Am nächsten Morgen dann brachen wir früh auf nach Thorn, der alten, ca. 200 Tsd. Einwohner zählenden Hansestadt im Kulmerland im breiten Flusstal der Weichsel. Nachdem wir in einem weiteren Mercure-Hotel eingecheckt und unsere Zimmer bezogen hatten, gingen wir mit Olga auf eine Stadttour. Hier sprudelte ihr Wissen nur so aus ihr heraus. Überall war der Name Nikolaus Kopernikus gegenwärtig. Ob als Namenspatron der Universität, an seinem Geburtshaus oder an seinem überdimensionalen Denkmal. Unsere Tour führte uns an einem Universitätsgebäude vorbei zur Marienkirche, einer dreischiffigen Hallenkirche, die wir auch betraten und einen Eindruck bekamen von der gewaltigen Länge, Breite und Höhe. Bemerkenswert waren der Hochaltar und die alten Wandmalereien. Weiter ging es durch schöne Altstadtgassen und -straßen, u. a. zum Geburtshaus von N. Kopernikus, durch den Innenhof des Museums im Altstädtischen Rathaus, um anschließend den Blick nach rechts zu wenden auf die Heilig-Geist-Kirche. Schließlich, nahe beim Kopernikus-Denkmal, endete unsere Tour und Olga gab uns noch Zeit für eigene Erkundungen und Einkäufe. Da der Wind ziemlich kalt durch die Straßen wehte, waren die meisten von uns froh, wenn sie eine schützende Kapuze über den Kopf ziehen konnten. Übrigens, eines der begehrtesten Objekte war eine Packung „Katarzynki“, die original Thorner Kathrinchen, kleine Lebkuchen mit abgerundeten Ecken. Außerdem kauften Olga und Gabi Verpflegung für den nächsten Tag: ein großes Paket Krakauer Würste. Bald waren wir wieder im Hotel, konnten uns aufwärmen und uns auf das Abendessen freuen.

„Katarzynki“, die original Thorner Kathrinchen, kleine Lebkuchen mit abgerundeten Ecken.

Am Freitagmorgen (20.10.) fuhren wir zeitig los zu unserem letzten Etappenziel, Kolberg an der Ostseeküste, zu unserem Hotel, in dem wir schon die 1. Nacht verbracht hatten. Wir wussten, dass ein Ostseesturm angesagt worden war und waren ein bisschen gespannt, was uns erwarten würde. Nun, unsere Fahrt verlief problemlos, und in der Nähe von Köslin, ca. 60 km vor Kolberg, hatten wir auf einem Rastplatz Gelegenheit, unsere mitgebrachten „Krakauer“, die von unserer Fahrerin schon während der vorangehenden Rast ins heiße Wasser gelegt und während der Fahrt verzehrbereit gemacht worden waren, mit Genuss zu verspeisen. Schließlich kamen wir in Kolberg an und tatsächlich, hier blies der Sturm so kräftig, dass viele von uns keinen Fuß mehr vor die Hoteltür setzten wollten. Einige machten sich aber trotz des Sturms auf den Weg zum Ostseestrand, um eigene Eindrücke zu bekommen.

Am Samstagmorgen schließlich traten wir die Heimreise an. Zunächst Richtung Berlin, um hier die zuletzt zugestiegenen Gäste wieder abzuliefern. Dies geschah am Bahnhof von Potsdam, wo wir eine ¾ Stunde Pause machten, um den einen oder anderen Happen zu essen oder in den Geschäften im Bahnhof noch letzte Besorgungen zu machen. Um 12:45 Uhr sollte es dann weitergehen. Leider aber kam ein Mitfahrer ganze 7 min zu spät, so dass sich die Abfahrt verzögerte. Dieser Zu-spät-Kommer ist der Reisebericht-Schreiber. Man unkte, das würde einen Eintrag ins Klassenbuch oder gar in die Personalakte geben. – Nach einigen vorgeschriebenen Ruhe- bzw. Lenkpausen brachte uns schließlich unsere umsichtige Chauffeurin, Ingrid Kahle, wohlbehalten nach Alsfeld, wo die Lauterbacher und Alsfelder den Bus verließen und die Lauterbacher in einen anderen Bus umstiegen, der diese nach Lauterbach brachte. Dieser andere Bus hatte eine Gruppe Fußballfans gefahren, wozu auch die zahlreichen leeren bzw. halbvollen Bierkästen, die im Bus hinter einer Reihe Sitze standen, passten. Uns war noch schnell anbefohlen worden, dass wir uns ja nicht an denselben „vergreifen“ möchten. Die Gruppe käme wieder in den Bus zurück und würde bemerken, wenn etwas fehlte. Aber nachdem wir in Lauterbach ausgestiegen waren, forderte mich ein gerade ausgestiegener, gewiefter Fahrtteilnehmer auf, mal an die Tasche seiner Jacke zu fassen. Ergebnis: etwas hartes Rundes. Und nun seine verschmitzte Frage:„Willst du eine?“

Freundschaftskreis der Derbyshire Dales feiert Sommerfest

Bei herrlichstem Sonnenschein trafen sich zahlreiche Mitglieder vom Freundschaftskreis Derbyshire Dales/Vogelsbergkreis zum traditionellen Sommerfest im Vulkanpark am idyllischen Nieder-Mooser See. Die langjährige Vorsitzende, Gabi Diemer, begrüßte nicht nur die anwesenden Vereinsmitglieder, sondern auch mehrere externe Teilnehmer der geplanten Vereins-Reise nach Masuren im Herbst. Als Ehrengäste konnten sogar zwei englische Ehepaare begrüßt werden, eins aus Ashbourne im District Derbyshire Dales, das Zweite aus der Großstadt Birmingham. Durch sie hofft der Vorstand des Vereins, den Kontakt zu den englischen Freunden intensivieren zu können. Zur geselligen Runde gehörte ebenfalls eine Abordnung des Alsfelder Städtepartnerschaftsvereins.

Am reichhaltigen Büffet fand jeder etwas nach seinem Geschmack. Bei angeregten Gesprächen in deutsch und englisch verging die Zeit schnell, bis die Servicekräfte des Vulkan-Parks den Kaffee brachten. Die vereinseigenen Bäckerinnen hatten sich wieder mal selbst übertroffen!

Nach dem Kaffee holten Horst Eichenauer und Lothar Jansky ihre Instrumente hervor und erfreuten die Anwesenden mit ihren Klängen und manche summten die vertrauten Melodien mit. Erfüllt von dem schönen gemeinsamen Tag und mit Vorfreude auf das nächste Treffen löste sich die Runde am späten Nachmittag auf.

Reise ins Elsass 14. – 17.8.22

Sonntag 14.08.22

im Kurpark Baden-Baden, vor dem Casino

Anreisetag, mit Zwischenstopp in Baden Baden.

Dort gab es eine Stadtführung durch die Altstadt, die Thermen und am Casino vorbei; anschließend die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust ein wenig zu erkunden – wobei einige in einem Eiscafé hängengeblieben sind, weil es doch sehr heiß war! Es gibt aber auch viele ruhige und schattige Plätze mit Bänken in der Stadt.

Anschließend sind wir dann im Bus nach Straßburg gefahren und haben im Hotel ALOFT* eingecheckt. Abends sind wir dann zu Fuß Richtung Innenstadt gelaufen und haben in einem Restaurant zu Abend gegessen

* 2 Av. du Rhin, 67100 Strasbourg, liegt direkt am Busbahnhof, zur Innenstadt (Münster) sind es ca. 15 Min. zu Fuß

Montag 15.08.22

das wirklich schöne Winzerdorf Marlenheim

In Marlenheim, einer Winzergemeinde ca. 15km westlich von Straßburg, wird seit 1973 jedes Jahr am 14. und 15.August (Maria Himmelfahrt – in Frankreich Feiertag) im Rahmen eines Volksfestes die Hochzeit des Ami Fritz (Romanfigur aus dem 19.Jahrhundert) in Originalkostümen nachgespielt. Das Fest beginnt vormittags in der Kirche, Höhepunkt ist dann der Festzug um 14:00 – aber um 13:00 begann es heftig zu regnen, und ein Gewitter zog auf, was aber nicht weiter schlimm war, der Zug wurde eben um eine Stunde verschoben. Auch hier im Elsass war es sehr trocken im August, deshalb haben alle den Regen begrüßt.

Dienstag 16.08.22

Stadtrundfahrt in kleinen Booten auf dem Flüsschen LAUCH

Stadtführung Colmar, Besichtigung des Winzerbetriebs Ruhlmann in Dambach-La Ville mit anschließender Weinprobe, Stadtführung Straßbourg

Colmar ist ca. 70 km von Straßbourg entfernt und liegt im Süden des Elsass. Eine sehr schöne Altstadt, die aber schlecht in einem Reisebus angefahren werden kann – deshalb mussten wir bei über 30° ein gutes Stück bis zur Innenstadt laufen. Wir haben eine kurze Stadtführung zu Fuß gemacht und sind dann in kleinen flachen Booten auf der LAUCH durch die Innenstadt und das Fischerviertel geschippert. In der Nähe der Markthalle haben wir dann zu Mittag gegessen (den unvermeidlichen Flammkuchen), bevor es wieder zurück zum Busparkplatz ging

Es ging dann ca. 30km Richtung Norden, nach Dambach-La-Ville, wo wir ein Weingut mit Kelterei besichtigten, eine kleine Fahrt mit einer Minibahn durch die Weinberge unternahmen und anschließende in einem Weinkeller eine kleine Weinprobe zu uns genommen haben.

Klein-Frankreich, ein Viertel am Fluss mit kleinen alten Häusern

Danach sind wir dann nach Straßbourg zurück und sind gemeinsam mit unserem Fremdenführer zum Münster und von da aus zum Viertel „Klein-Frankreich“ gelaufen. Abends gab es dann noch ein traditionelles elsässisches Abendessen mit Sauerkraut, Fleisch und Würstchen in einem Restaurant am Münster – aber einige von uns waren da schon zu erschöpft, um es richtig genießen zu können! Es war auch wohl nicht das richtige Essen bei diesen Temperaturen!

Mittwoch 17.08.22

Abfahrt nach Hause um 14:00, der Vormittag könnte zum Bummeln in Straßbourg genutzt werden

Um 14:00 sind wir in den Bus gestiegen, incl. Staus und Pausen waren wir dann so um 20:00 zu Hause

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2020/2021

Gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Freundschaftskreises Derbyshire Dales / Vogelsbergkreis am 16.10.21 im Posthotel Johannesberg in Lauterbach. Da 2020 aufgrund der Corona-Pandemie keine Mitgliederversammlung stattfinden konnte, wurden auf dieser Sitzung sowohl die Kassen- als auch die Vorstandsberichte für die Jahre 2020 und 21 verlesen und der Vorstand für beide Jahre einstimmig entlastet. Leider konnten in diesen beiden Jahren keine Reisen stattfinden, sodass es auch zu keinem Besuch der englischen Partnergruppe oder einer eigenen Fahrt nach England kommen konnte. Der Verein war trotzdem nicht untätig: im Januar 2020 wurde die Webseite des Vereins veröffentlicht, es gab seit Juni 2020 regelmäßige monatliche Videokonferenzen, auch mit der englischen Partnergruppe; und zweimal traf man sich zu einer kleinen Party im Vulkanpark Nieder-Moos (12.9.20, 7.8.21). Der Verein wird sich auch in Zukunft bemühen, die langjährige Partnerschaft mit dem Derbyshire Dales District zu pflegen und fortzuführen; vielleicht mit einer neuen Partnergruppe und vorerst mehr digital und elektronisch als mit gegenseitigen Besuchen!

16.10.21 im großen Saal des Posthotels Johannesberg in Lauterbach


Auch ein neuer Vorstand wurde gewählt: Margarete und Herbert Grein, die bisher die Ämter der Kassenwartin und des Schriftführers viele Jahrzehnte lang ausgefüllt hatten, wollten sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Die Vorsitzende Gabi Diemer bedankte sich bei beiden für ihre langjährige Vereinsarbeit und ernannte sie zu Ehrenmitgliedern.

Gabi Diemer (1.Vorsitzende), Herbert und Margarete Grein, Elfriede Zinn (2.Vorsitzende)

Der neue VORSTAND setzt sich wie folgt zusammen:
Gabi Diemer – 1.Vorsitzende
Elfriede Zinn – Stellvertreterin
Erich Bloch – Schriftführer
Lothar Jansky – Kassenwart
Christa Metz – Beisitzerin
Gerda Mohr – Beisitzerin
Annebeth Bloch – Beisitzerin

von links: Christa Metz, Gerda Mohr, Lothar Jansky, Gabi Diemer, Elfriede Zinn, Erich und Annebeth Bloch

Mit vielen Gesprächen bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen klang das Treffen am Samstagnachmittag aus. Zur Jahreshauptversammlung 2022 wird man sich (hoffentlich!) bereits wieder im März nächsten Jahres treffen.

WIEDERSEHENSPARTY IN NIEDERMOOS

„WIEDERSEHENSPARTY“ IM VULKANPARK NIEDERMOOS

Am Samstag, dem 07.08.21 traf sich der Freundschaftskreis Derbyshire Dales/ Vogelsbergkreis zu einer Wiedersehens-Party im Vulkanpark in Niedermoos. 26 Mitglieder des Vereins waren gekommen, als Gäste konnten wir den Bürgermeister der Stadt Alsfeld, Stephan Paule, und seine Gattin Christine begrüßen. Stephan Paule ist gleichzeitig auch Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Alsfeld. Alsfeld unterhält eine Partnerschaft mit New Mills, ebenfalls Derbyshire, ca. 50 km entfernt von Matlock, dem Verwaltungssitz der Derbyshire Dales. Es gab viele Gespräche und einen regen Informationsaustausch, man hatte sich ja lange Zeit nicht treffen können. Horst Eichenauer am Akkordeon und Lothar Jansky an der Gitarre steuerten die Musik bei, mit Anne-Marie Müller studierten wir ein Tänzchen (Jerusalema Dance Challenge) ein. Bei einem leckeren Mittagessen und anschließendem Kaffee und Kuchen verbrachten alle einen sehr angenehmen Tag

Gruppenfoto mit Stephan Paule

EIGENES BROT IM BACKHAUS BACKEN

Noch bis in die 1950er Jahre wurde im Vogelsbergkreis (und auch in vielen anderen ländlichen Gebieten in Deutschland) das Brot nicht beim Bäcker gekauft, sondern in gemeinschaftlich genutzten dörflichen BACKHÄUSERN selber gebacken. Jedes Dorf hatte ein oder mehrere Backhäuser (mein Heimatdorf Homberg/Maulbach mit ca. 500 Einwohnern hatte z.B. zwei, Lingelbach bei Alsfeld sogar vier). Sie bestehen eigentlich nur aus einem gemauerten Backofen, mit einem Dach obendrauf und einem kleinen Vorraum, von dem aus man das Brennmaterial oder die zu backenden Brote in den Ofen schieben kann.
Abwechselnd (die Reihenfolge wurde per Los bestimmt) konnten die Familien dann ihren 3- 4 Wochenvorrat an Brot backen – haltbare Sauerteigbrote aus überwiegend Roggenmehl, die allerdings nach 3 Wochen auch schon recht hart und alt schmeckten! Als es sich die Menschen bei steigendem Wohlstand leisten konnten, täglich frisches Brot beim Bäcker zu kaufen, wurde diese Tradition des Brotbackens aufgegeben, die Backhäuser drohten zu verfallen und wurden teilweise abgerissen und beseitigt

In den letzten Jahren hat aber hier ein Umdenken eingesetzt: die traditionelle und zeitaufwändige Art des Brotbackens mit dem Ansetzen und Reifen des Sauerteiges, dem langsamen und sorgfältigen Anheizen des Backofen mit Holz und dem Backvorgang bei natürlich abfallenden Temperaturen kann nicht mehr geleistet werden in den modernen Bäckereien mit ihren industriell hergestellten Brotteig-Fertigmischungen und elektrisch beheizten Öfen. Den einzigartigen Geschmack dieses Brotes kann man also nicht mehr in den Bäckereien kaufen – deshalb haben sich in einigen Dörfern Gruppen gegründet, die wieder ihr eigenes Brot backen. Auch die Gemeinden kümmern sich wieder um diese Traditionen. So wurden im Vogelsbergkreis viele Backhäuser renoviert und mit neu gemauerten Öfen ausgestattet

In MAULBACH backen Christa, Doris und Wilma seit 1989 ungefähr 3 – 4 mal im Jahr hier ihr eigenes Brot. Heutzutage kann man die Laibe ja einfrieren und muss kein wochenaltes hartes Brot mehr kauen. Am 8.10.2020 konnte ich als Gast dabei sein und lernen, wie man den Backofen im Backhaus beheizt, den Teig zubereitet und formt, die Brote in den Ofen „einschießt“, und schließlich herausholt und auskühlen lässt. In etwa 5 Stunden konzentrierter und teilweise anstrengender Arbeit bei „Backofentemperaturen“ haben wir 70 leckere, knusprige Brote gebacken, die dann untereinander verteilt wurden

Am Tag vor dem eigentlichen Backen wird der Vorteig angesetzt. Er enthält den SAUERTEIG (eigentlich getrockneter, zerkrümelter und wieder eingeweichter Teig vom vorherigen Backen) Wasser und etwas Mehl, und er mag es ziemlich warm (30° C). Am Backtag kommt dann das ganze Mehl (100% Roggen) dazu, nochmal Wasser, Salz und nach Belieben Zutaten wie Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Gewürze etc. Dann wird der Teig mit der Maschine* geknetet und ruht dann für ca. 1,5 Stunden abgedeckt im großen Backtrog.

*eine gebrauchte Teigrührmaschine, vor 5 Jahren für 900 € angeschafft. Erleichtert die Arbeit sehr!

In der Zwischenzeit wird der Backofen befeuert. Normalerweise muss er einen Tag vorher einmal angeheizt werden – aber diesmal wurde am Tag vorher gebacken, da war das nicht mehr nötig. Der Ofen wird mit unbehandeltem Holz befüllt – hier von einem alten Pflaumenbaum, der beim Sturm umgefallen war – und dieses dann angezündet. Das Holz brennt dann in etwa 1.5 Stunden runter, danach werden die Asche und die unverbrannten Holzreste herausgeholt und der Ofen grob ausgewischt.




In der Zwischenzeit werden aus dem Brotteig runde und längliche Brotlaibe geformt , die ebenfalls noch etwas gehen müssen bei den warmen Temperaturen in der Backstube.









Als der Backofen angeheizt, ausgeräumt und gesäubert war,haben wir die Brote mit Hilfe von Basti, Levi und Wolfgang auf Schubkarren zum 200m entfernten Backhaus transportiert.
Mit einem sehr langen Brotschieber werden sie dann in den Backofen „eingeschossen“ – das musste sehr zügig und schnell geschehen, damit der Ofen nicht durch die offene Tür auskühlen kann. Aufregend war auch, ob wirklich alle 70 Brote hineinpassen würden (hat geklappt!)
Nach ca. 30 Minuten wurden die Brote einmal mit Wasser bestrichen und „umgeschossen“, d.h. man hat sie einmal im Ofen umgelagert, wobei man die dunkel gebackenen von den heißen Stellen im Ofen (hinten) zu den weniger heißen Stellen (vorne) und die hellen Brote nach hinten geschoben hat.

Nach einer Stunde konnten sie dann fertiggebacken herausgenommen und zum Abkühlen auf die Bretter gelegt werden.



70 Brote, fertig zum Abtransport vom BACKHAUS zurück zur Backstube. Die 2 – 3-Pfünder sehen sehr gut aus, braun und knusprig und gut aufgegangen.





Und sie schmecken sehr gut, ich habe eins noch am gleichen Abend aufgeschnitten und probiert.

Text und Fotos von Lothar Jansky (siehe auch Beitrag „Fotograf/-innen“)

COFFEEPARTY in Niedermoos

Am Samstag, dem 12.09.20 traf sich der Freundschaftskreis Derbyshire Dales/ Vogelsbergkreis zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Vulkanpark in Niedermoos. Trotz Corona waren zahlreiche Vereinsmitglieder erschienen und konnten bei herrlichem (Spät-) Sommerwetter einen schönen Nachmittag draußen bei Käse- und Pflaumenkuchen und Kaffee genießen. Es gab viele Gespräche und einen regen Informationsaustausch, man hatte sich ja lange Zeit nicht treffen können. Horst Eichenauer unterhielt uns auf seinem Akkordeon, auf gemeinsames Singen haben wir wegen Corona verzichtet.